Bio von Micha

- Jahrgang 1981
- Blogger, Texter, Übersetzer
- Assistent für Wirtschaftsinformatik
- Fachmann für Internethandel
- Technik-Geek und Medien-affin
- wissensdurstig und ideenhungrig
- Musikgenießer und Fotofreak
- Android-Freak und Apple-Asket

Umfrage:

Wie oft gehen Sie in der Woche trotz Arbeit Ihren Hobbies nach?

View Results

Loading ... Loading ...

Datenschützer: Facebook muss Daten löschen

Während Facebook noch immer ein Ende der Anonymität im Web fordert und ähnlich wie Google überlegt, Pseudonyme im sozialen Netzwerk zu untersagen, formt sich lautstarker Widerstand gegen die Sammelwut der Webseiten.

Nun fordert der Hamburgische Beauftragte für
Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar von Facebook das Löschen von Daten – und schon die ersten Worte der Mitteilung lassen keinen Zweifel an der Haltung des Datenschützers aufkommen: “Gesichtserkennungsfunktion von Facebook verstößt gegen europäisches und deutsches Datenschutzrecht” schreibt Caspar da.

Sein Hauptargument: “Für eine Speicherung von biometrischen Merkmalen ist eine vorab erteilte, unmissverständliche Einwilligung der Betroffenen erforderlich.” Die hat das soziale Netzwerk definitiv von keinem seiner Mitglieder eingeholt.

Gesichtserkennung: Keine Warnung für Nutzer
Facebook hatte bei der Einführung auch den Zorn der Nutzer auf sich gezogen, da die neue Funktion ohne vorherige Ankündigung einfach bei allen Nutzern aktiviert wurde. Die Gesichtserkennung funktioniert denkbar einfach: Wenn User 1 schon einmal auf einem Schnappschuss markiert wurde, ist er im System gespeichert. Sobald nun ein anderer Nutzer ein Bild hochlädt, auf dem User 1 zu sehen ist, wird der automatisch zur Markierung mit dessen Namen vorgeschlagen. Der Uploader muss den Vorschlag dann noch übernehmen.

Laut Datenschützer Caspar entsteht dadurch “die vermutlich weltweit größte Datenbank mit biometrischen Merkmalen einzelner Personen” und er hat Zahlen, um diese These zu untermauern: 75 Milliarden Fotos seien bislang bei Facebook gespeichert, 450 Millionen Personen darauf getaggt – pro Sekunde wachse die Datenbank um weitere 1.000 Tags.

Die Kritik des Datenschützers: Es existiere keine leicht nutzbare Möglichkeit, um die biometrischen Daten wieder aus dem System zu löschen – zwar sei ein Opt-out möglich, für normale Facebook-Mitglieder aber kaum auffindbar. (mas)

http://www.chip.de/news/Datenschuetzer-Facebook-muss-Daten-loeschen_50683515.html


QR Code

Leave a Reply

  

  

  

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Protected with IP Blacklist CloudIP Blacklist Cloud