Dresden. In Sachsen werden neuartige Materialien für die nächsten Generationen von Mikrochips entwickelt. Das Material Galliumnitrid ermöglicht leistungsfähigere Elektronik mit niedrigerem Energieverbrauch.
Derzeit gibt es weltweit viel zu wenig davon und das auch noch in ziemlich schlechter Qualität. Im Mobilfunk und in Computernetzen findet es dennoch schon Anwendung.
Galliumnitrid wird als eines der entscheidenden Halbleitermaterialien der Zukunft angesehen. In Freiberg wollen nun die Compound Materials GmbH und das Fraunhofer-Technologiezentrum für Halbleitermaterialien preisgünstige und qualitativ deutlich bessere Herstellungsverfahren für dieses neue Material entwickeln. Rund eine Million Euro stehen in dem vom sächsischen Wissenschaftsministerium geförderten Projekt bis 2014 zur Verfügung. Dann sollen industriell verwendbare Ergebnisse vorliegen. Letztlich könnten damit auch neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. (SZ/sts)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 28.09.2011, Wirtschafts-Teil
