Bio von Micha

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Windows 7 BitLocker Verschlüsselung im Überblick (Artikel von 2009)

Wie wichtig der richtige Umgang mit digitalen Daten ist bzw. wie man sich privat sehr einfach vor Datenverlust schützen kann, macht dieser Artikel von Microsoft anno 2009 deutlich. Trotz seines Datums ist die Brisanz des Themas -auch aktuell- nicht von der Hand zu weisen, daher bringe ich 2012 diesen Kurzüberblick zurück ins Gedächtnis.

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage zu Datenschutz- und Sicherheit nennen 79 % der Verbraucher Vertrauensverlust, Rufschädigung und geringere Kundenzufriedenheit als Folge von Sicherheits- und Datenschutzverletzungen, die sie durch Unternehmen erleiden, mit denen sie zu tun haben(1). Zieht man dabei die über 12.000 Laptops in Betracht, die jede Woche auf US-Flughäfen verloren gehen oder gestohlen werden, ist es offensichtlich, warum der Schutz von Kundendaten heute für Geschäftsleute oberste Priorität hat. Organisationen, die Windows Vista mit der BitLocker-Laufwerkverschlüsselung verwenden, wissen ihre Unternehmensdaten, einschließlich der Kundendaten, auf diesen Geräten gut geschützt.

Doch betreffen Verlust und Diebstahl von Daten nicht nur Laptops. Die enorme Verbreitung von USB-Flashlaufwerken vergrößert die Wahrscheinlichkeit noch ungemein, dass Daten in die falschen Hände gelangen. Heutzutage kommen zweimal so viele USB-Flashlaufwerke auf den Markt wie PCs. 2011 wird das äußerst populäre USB-Flashlaufwerk, laut einem führenden Analysten, über eine Kapazität von 32 GB verfügen bei einem Preis von knapp 25 US-Dollar(3). Und was für Organisationen besonders beängstigend ist: im Unterschied zum Verlust eines Laptops scheinen die Benutzer den Verlust eines USB-Flashlaufwerks nie zu melden, und manchmal bemerken sie ihn nicht einmal.

Wie wichtig der Schutz vertraulicher Informationen auf Wechselspeichergeräten ist, wurde im Juli 2008 deutlich, als das britische Verteidigungsministerium dem Parlament eingestand, dass in den letzen Jahren 87 USB-Sticks mit als geheim geltenden Daten verloren gegangen waren oder gestohlen wurden.(4).

In Windows Vista wurden abstimmbare USB-Portsteuerungen eingeführt. Damit kann die Nutzung von USB-Wechselspeichergeräten gesperrt werden, während die Verwendung anderer USB-Geräte, wie Tastatur, Maus oder Drucker, weiterhin möglich ist. Leider bietet die Möglichkeit, Wechselspeichergeräte zu sperren, den meisten Organisationen nicht genügend Flexibilität und Kontrolle für einen ausreichenden Schutz. Es gibt wichtige Geschäftsanforderungen, die das Speichern von Daten auf USB-Wechselspeichergeräten erforderlich machen: vom gemeinsamen Nutzen großer Dateien mit vertrauenswürdigen Geschäftspartnern bis zur Notwendigkeit, Arbeit mit nach Hause zu nehmen.

Windows 7 begegnet der fortwährenden Gefahr von Datenverlust und -diebstahl durch eine aktualisierte Verwaltung und Bereitstellung der BitLocker-Laufwerkverschlüsselung und durch die Einführung von BitLocker To Go. Mit diesem praktischen neuen Feature können Daten auf tragbaren Medien (z. B. USB-Flashlaufwerken, tragbaren USB-Festplatten usw.) für den Fall des Verlusts, Diebstahls oder Missbrauchs des Mediums so geschützt werden, dass sie nur von autorisierten Benutzern gelesen werden können.

Windows 7 BitLocker

Die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung (kurz BitLocker) verhindert, dass ein Dieb ein anderes Betriebssystem starten oder Hackersoftware ausführen kann, um den Datei- und Computerschutz von Windows 7 zu umgehen. Außerdem ist es nicht möglich, die auf dem geschützten Laufwerk gespeicherten Dateien offline einzusehen. Windows 7 BitLocker beinhaltet viele der entscheidenden Vorteile von Windows Vista BitLocker:

Verhindert, dass Unbefugte den Datei- und Computerschutz von Windows bei verlorenen, gestohlenen oder unsachgemäß außer Betrieb genommenen Computern umgehen. Das schließt auch das Betriebssystemvolume und integrierte Datenträgervolumes ein.

Mit einer Integritätsüberprüfung vorrangiger Startkomponenten wird sichergestellt, dass das System nicht manipuliert wurde und sich das verschlüsselte Laufwerk im Originalcomputer befindet.

Zum Schutz vor Kaltstartangriffen muss der Benutzer eine Start-PIN oder ein USB-Flashlaufwerk bereitstellen, das Schlüsselerstellungsmaterial enthält, bevor der Computer startet oder den Betrieb aus dem Ruhezustand fortsetzt.

Durch die Integration von Active Directory®-Domänendiensten können Wiederherstellungsschlüssel an einem Remotestandort für den Fall hinterlegt werden, dass Benutzer ihre PIN vergessen oder das auf dem USB-Flashlaufwerk gespeicherte Schlüsselerstellungsmaterial verlieren.

Mit einfachen, effizienten Prozessen zur Hardwarewiederherstellung kann beispielsweise eine geschützte Festplatten mit dem Betriebssystemvolume auf einen anderen Computer übertragen oder die Hauptplatine eines Computers ausgetauscht werden.

Original-Artikel von:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd548341%28v=ws.10%29.aspx

weiterführender Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Festplattenverschl%C3%BCsselung


Truecrypt als freie openSource-Software:
http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt
http://www.truecrypt.org/

Software von Firma Rohos:

Bezahl-Software von “Rohos” (ohne Einschränkungen):
http://www.rohos.net/produkte/rohos-disk/

Freeware von “Rohos” (mit Dateigrößen-Beschränkung)
http://www.rohos.net/produkte/rohos-mini-drive/


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